foil direct GmbH - Werbetechnik Großhandel

Transferfolie

foil direct Textiltransferfolien

Textiltransferfolien? Wir haben sie alle!

Die foil direct GmbH ist der Distributor für die bekanntesten Hersteller von Textiltransferfolien, wie Siser aus Italien, POLI-TAPE aus Deutschland, STAHLS' aus den USA sowie die erfolgreiche europäische Marke SUPERIOR.

Werbetextilien, wie T-Shirts und Trikots, oder auch Berufsbekleidung können mit Textiltransferfolien auf unterschiedliche Arten veredelt werden, zum Beispiel mit samtartigen Flockfolien, gummiartigen Flexfolien oder Spezial-Textiltransferfolien, wie die SUPERIOR Trikot-Flex Flexfolie für die Veredlung von Softshelljacken und Trikots.

Auch bedruckbare Textiltransferfolien für Laserdrucker, Desktop-Inkjet-Drucker oder auch großformatige solvent-basierte Drucksysteme gehören zu unserem umfangreichen Lieferprogramm.

Mit über 10.000 täglich verfügbaren Rollen führen wir die wahrscheinlich umfangreichste Palette an Textiltransferfolien weltweit. Wir versenden taggleich, schnell und günstig durch ganz Europa.

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Flexfolien und Flockfolien Tipps, Tricks und Troubleshooting

Wenn Sie eine Flexfolie oder Flockfolie plotten und weiterverarbeiten, kann es zu dem einen oder anderen Problem kommen, welches die Verarbeitung schwieriger gestaltet als notwendig. Mit den nachfolgend aufgeführten Verarbeitungshinweisen können Sie schnellere und bessere Ergebnisse erzielen.

Messerandruck und Folienstärke

Alle Folien von allen Herstellern unterliegen produktionsbedingten Schwankungen. Egal ob Flexfolien, Flockfolien oder auch Plotterfolien, Folien sind von Rolle zu Rolle unterschiedlich in der Stärke. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei jedem Rollenwechsel einen Schneidetest durchzuführen. Weil dieser Test so unerlässlich ist, verfügen alle handelsüblichen Schneideplotter über eine entsprechende Testfunktion in der Menüführung.

Messerandruck und Folienhärte

Auch die Pigmente in unterschiedlichen Folienfarben erfordern einen regelmäßigen Test des Messerandrucks. Manche Pigmente, wie zum Beispiel bei Schwarz- oder Metallictönen, sind härter oder auch gröber als andere Farbpigmente und benötigen einen etwas höheren Messerandruck als andere Farben.

Messervorsprung

Beim Plotten von Flexfolien und Flockfolien ist nicht nur der Messerandruck wichtig, der Messerandruck ist unbedingt in Zusammenhang mit dem Messervorsprung zu sehen. Wichtig ist, dass das Messer möglichst wenig aus der Messerhalterung herausragt. Wenn der Messerandruck richtig eingestellt wurde, soll das Messer beim Schneidetest langsam herausgedreht werden, sodass die Transferfolie durchgeschnitten wird und eine leichte Schneidespur auf dem Trägermaterial zu erkennen ist.

Buchstabengrößen bei Flock- und Flexfolien

Bei Flexfolien empfehlen wir, eine Buchstabengröße von 8 bis 10 mm - je nach Schriftart - nicht zu unterschreiten. Je kleiner das in der Flexfolie geschnittene Detail, desto geringer ist die Flächenhaftung auf dem Träger und die Folie neigt eher dazu, beim Entgittern (Freilegen der Grafik) mit abgezogen zu werden. Bei Flockfolien empfehlen wir Buchstabengrößen von mindestens 15 mm.
Es geht hierbei allerdings nicht nur um das Entgittern der Transferfolien, sondern auch um die Haftung der Folie auf dem Textil. Hier gilt, je gröber das Textil, desto größer müssen auch die Buchstaben und Grafiken sein, um eine vernünftige Haftung der Transferfolie auf dem Textil zu erzielen.
Besonders bei Flockfolien, aber auch bei Flexfolien, wird die Stabilität, Reißfestigkeit und Haltbarkeit der Folie nur erreicht, wenn die Folie ausreichenden Halt auf dem Textil hat, was bei kleinen oder feinen Grafiken nicht gegeben ist.

Troubleshooting bei Flexfolien und Flockfolien

Die Folie lässt sich schlecht entgittern (freilegen)

Wenn sich viele Ecken, besonders bei kleineren Details, während des Plottens heben, wird die Folie an diesen Stellen nicht richtig durchgeschnitten, was eine Entgitterung unmöglich macht. Die Ursache hierfür ist in der Regel ein zu hoher Messervorsprung. Das Messer soll nur soweit aus der Halterung gedreht sein, dass die Folie durchgeschnitten wird und eine leichte Spur auf der Trägerfolie zu erkennen ist, das heißt, dass man das Messer kaum sehen kann.
Da es produktionsbedingte Schwankungen bei jeder Rolle gibt und die Folienfarben unterschiedliche Schneideparameter benötigen (auch weil die Pigmente in der Stärke und Härte unterschiedlich sind), müssen Messervorsprung und Messerandruck unbedingt bei jeder neuen Folienrolle kurz getestet werden.

Die Ecken werden rund oder zu spitz geschnitten

Bei jedem Richtungswechsel des Messers sind die Ecken verformt (z. B. 90 °-Winkel sind nicht rechtwinklig) und nicht durchgeschnitten, was eine Verarbeitung der Folie schwierig macht. Dies kann daran liegen, dass der Messer-Offset am Plotter nicht richtig eingestellt ist. Wenn die Ecken überspitzt sind, sollte der Messer-Offset gesenkt und bei abgerundeten Ecken erhöht werden.

Die Buchstaben sind verformt

Beim Plotten von Flex- oder Flockfolien sind manche, auch größere Schriften verformt. Dies trifft besonders bei den Schriften am Anfang der Folie zu und deutet auf einen zu hohen Messerandruck und/oder möglicherweise auf ein älteres Messer hin. Wenn der Messerandruck für die jeweilige Transferfolie zu hoch oder das Messer stumpf ist, wird die Folie beim Plotten (besonders am Anfang) nicht richtig transportiert, die Buchstaben werden verformt und die Folien nicht gleichmäßig geschnitten.

Bei einigen Schriftzügen treffen die Linen nicht aufeinander und die Grafiken sind nicht komplett ausgeschnitten, was eine Verarbeitung unmöglich macht

Die Ursache hierfür können die v.  g. Punkte sein oder dass der Schneideplotter keine zuverlässigen Schneidergebnisse liefert, was bei einigen asiatischen, sehr günstigen Schneideplottern der Fall sein kann. Wenn die Schnittlinen eher wie Perforationen aussehen, deutet das auf einen abgenutzten Messerhalter hin, hier ist ein neuer Messerhalter einzusetzen.

Die Folie verfärbt sich

Flexfolien und Flockfolien verfärben sich, wenn Pigmente aus dem Textil wandern (migrieren) und in die Folie eindringen. Dies tritt häufig bei Textilien aus Polyester, z. B. Trikots, auf. In diesem Fall ist eine sublimationsresistente Folie, wie die POLI-FLEX BLOCKOUT, zu verwenden.
Hintergrund:
Das Färben von Textilien und insbesondere von Polyestergeweben ist kompliziert und kostspielig, dauerhaft gefärbte Polyestergewebe findet man fast nur in der Automobilindustrie, wo Hersteller bereit sind, den Kostenaufwand auf sich zu nehmen. Daher empfehlen wir für Trikots und ähnliche Produkte grundsätzlich sublimationsresistente Flexfolien.
Auch viele Hersteller von Werbetextilien aus Baumwolle verfügen über keine eigenen Färbereien oder Nähbetriebe und sind auf Zulieferfirmen in Asien, z. B. Indien, angewiesen. Hier ist oft nur sehr schwer nachzuvollziehen ist, wie die Textilien behandelt wurden, da viele Betriebe wiederum andere Firmen als Subunternehmer beschäftigen.
Aus diesem Grund setzen wir auf Werbetextilien von Fruit of the Loom, die über eigene Produktionsstätten, z. B. in Marokko, verfügen.

Mit den oben aufgeführten Tipps und Tricks können Sie viele Probleme umgehen und schnellere und bessere Ergebnisse erzielen. Wir hoffen, Ihnen hiermit geholfen zu haben und stehen bei weiteren Fragen gern zur Verfügung.

 

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